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Wie alles begann 

Freude auf die eigenen vier Wände

Sechs Menschen mit Behinderung freuen sich auf ihr neues Domizil in Baal. Es soll ihnen so viel Freiraum und Eigenständigkeit wie möglich bieten. Gestern war Spatenstich für den Neubau der Lebenshilfe.

HÜCKELHOVEN „Seit Häuser gebaut werden, ist der Spatenstich ein ganz wichtiges Ereignis, denn wir können jetzt noch nicht sehen, was hier später steht“, sagte Dieter Geitner, stellvertretender Bürgermeister. Dabei blickte er in strahlende Augen, denn schon Weihnachten können sechs Behinderte ihr erstes Fest in den eigenen vier Wänden feiern.
Die Lebenshilfe Heinsberg plant in Baal an der Lövenicher Straße den Bau eines Hauses für sechs junge Menschen (20 bis 22 Jahre alt) mit Behinderungen in der Wohnform „Betreutes Wohnen“. Die Bauherren sind Werner und Ellinore Laube. „Wir wollen behinderten Menschen eine Unterkunft bieten und ihnen hier die ersten Schritte in die Selbstständigkeit ermöglichen“, sagte Werner Laube. Rund 450000 bis 500000 Euro kostet das Projekt, hier haben die Laubes Eigenkapital und Fördergelder investiert.
Mit dem neuen Haus wird die Lebenshilfe dann an neun Standorten im Kreis vertreten sein. Jürgen Bock von der Lebenshilfe erläuterte die Einzelheiten zum neuen Haus: „Es ist unser erstes Objekt mit der Form des Gruppenwohnens. Sechs junge Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen werden hier einziehen, jeder bekommt sein eigenes Zimmer. Im Erdgeschoss wird sich der Gruppenraum mit einer Größe von etwa 41 Quadratmetern befinden. In den beiden oberen Etagen entstehen die Zimmer, die etwa 16 bis 21 Quadratmeter groß sein werden. Dabei wird ein Teil der Zimmer so ausgestattet sein, dass sie rollstuhlgerecht sind.“
Architekt Wolfgang Emondts gab die Gesamtwohnfläche mit 287Quadratmetern an, ein Aufzug ist ebenfalls vorgesehen. Wie viele Betreuer dazu kommen werden, steht noch nicht fest, die Zahl wird nach einem speziellen Hilfeplan individuell errechnet. Pädagogische Betreuung und Pflege sind in dem Haus jedoch garantiert.
Jeder der künftigen Bewohner - noch leben sie bei ihren Eltern - bekommt einen Mietvertrag und kann auch selbst bestimmen, wie lange er in dem Haus wohnen möchte.
Das Ziel soll sein, den jungen Menschen eine Orientierung zu geben, das Leben selbst zu organisieren und zu gestalten, so dass ein eigenständiges Wohnen mit ambulanter Betreuung möglich werden kann. „Das Haus soll ein Ansporn sein“, erklärten die Organisatoren. Das Ehepaar Laube und Jürgen Bock betonen, dass sich die künftigen Bewohner bereits gut kennen gelernt haben.

Text: Anke Beckhaus, Rheinische Post


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